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	<title>Metaphern</title>
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	<description>Porta Esoterica Blog</description>
	<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 18:37:50 +0000</pubDate>
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		<title>Die Familie und ihr Esel</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 19:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12jährigen Sohn und einen Esel hatte.
Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennenzulernen. Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.
Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: &#8220;Seht Euch den Bengel an, wie schlecht er erzogen ist&#8230; er sitzt auf dem Esel und seine armen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12jährigen Sohn und einen Esel hatte.<br />
Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennenzulernen. Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.</p>
<p>Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: &#8220;Seht Euch den Bengel an, wie schlecht er erzogen ist&#8230; er sitzt auf dem Esel und seine armen Eltern müssen laufen.&#8221; Also sagte die Frau zu ihrem Mann: &#8220;Wir werden nicht zulassen, daß die Leute schlecht über unseren Sohn reden.&#8221; Der Mann holte den Jungen vom Esel und setzte sich selbst darauf.</p>
<p>Im zweiten Dorf hörten sie die Leute folgendes sagen: &#8220;Seht Euch diesen unverschämten Mann an&#8230; er läßt Frau und Kind laufen, während er sich vom Esel tragen läßt.&#8221; Also ließen sie die Mutter auf das Lastentier steigen und Vater und Sohn führten den Esel.</p>
<p>Im dritten Dorf hörten sie die Leute sagen: &#8220;Armer Mann! Obwohl er den ganzen Tag hart gearbeitet hat, läßt er seine Frau auf dem Esel reiten. Und das arme Kind hat mit so einer Rabenmutter sicher auch nichts zu lachen!&#8221; Also setzten sie ihre Reise zu dritt auf dem Lastentier fort.</p>
<p>Im nächsten Dorf hörten sie die Leute sagen: &#8220;das sind ja Bestien im Vergleich zu dem Tier, auf dem sie reiten. Sie werden dem armen Esel den Rücken brechen!&#8221; Also beschlossen sie, alle drei neben dem Esel herzugehen.</p>
<p>Im nächsten Dorf trauten sie ihren Ohren nicht, als sie die Leute sagen hörten: &#8220;Schaut euch die drei Idioten mal an. Sie laufen, obwohl sie einen Esel haben, der sie tragen könnte!&#8221;</p>
<p>Fazit:  leb so, wie du es für richtig hältst und geh, wohin dein Herz dich führt&#8230;</p>
<p></p>
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		<title>Metapher vom Seestern</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 18:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein alter Mann läuft an einem Meeresstrand entlang. Das Wasser zieht sich langsam für die Ebbe zurück. Da sieht er vor sich einen jüngeren Mann, der etwas vom Strand aufhebt und ins Meer wirft. Zunächst denkt sich der alte Mann, das es sich wohl um Muscheln handeln müsste oder Steine. Aber als er näher hinzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter Mann läuft an einem Meeresstrand entlang. Das Wasser zieht sich langsam für die Ebbe zurück. Da sieht er vor sich einen jüngeren Mann, der etwas vom Strand aufhebt und ins Meer wirft. Zunächst denkt sich der alte Mann, das es sich wohl um Muscheln handeln müsste oder Steine. Aber als er näher hinzu kommt, sieht er, dass der junge Mann Seesterne aufhebt und sie zurück ins Meer wirft. Darauf hin spricht er den jungen Mann an, was er da tue. Dieser sagt: &#8220;Ich rette den Seesternen das Leben.&#8221; Der alte Mann schaut sich um und sagt: &#8220;Aber siehst Du nicht wie unendlich lang dieser Strand ist - Du kannst gar nicht alle Seesterne retten. Was du tust, macht also gar keinen Unterschied.&#8221; Der junge Mann antwortet: &#8220;Es stimmt, ich kann sie nicht alle retten.&#8221; Er bückt sich und hebt einen weiteren Seestern auf und wirft ihn ins Meer. &#8220;Aber für diesen einen macht es einen großen Unterschied.&#8221;</p>
<p></p>
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		<title>Der Sprung im Krug</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Wasserträger in Indien. Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holzstab,
an dem rechts und links je ein großer Wasserkrug befestigt war. Nun hatte einer der Krüge
einen Sprung. Der andere hingegen war perfekt geformt und mit ihm konnte der Wasserträger
am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Herren eine volle Portion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Wasserträger in Indien. Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holzstab,<br />
an dem rechts und links je ein großer Wasserkrug befestigt war. Nun hatte einer der Krüge<br />
einen Sprung. Der andere hingegen war perfekt geformt und mit ihm konnte der Wasserträger<br />
am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Herren eine volle Portion Wasser<br />
abliefern. In dem kaputten Krug war hingegen immer nur etwa die Hälfte des Wassers, wenn er<br />
am Haus an kam. Für volle zwei Jahre lieferte der Wasserträger seinem Herren also einen vollen<br />
und einen halbvollen Krug. Der perfekte der beiden Krüge war natürlich sehr stolz darauf, dass der<br />
Wasserträger in ihm immer eine volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit dem Sprung<br />
hingegen schämte sich, dass er durch seinen Makel nur halb so gut war wie der andere Krug.<br />
Nach zwei Jahren Scham hielt der kaputte Krug es nicht mehr aus und sprach zu seinem Träger:<br />
&#8220;Ich schäme mich so für mich selbst und ich möchte mich bei dir entschuldigen.&#8221; Der Wasserträger<br />
schaute den Krug an und fragte: &#8220;Aber wofür denn? Wofür schämst du dich?&#8221; &#8220;Ich war die ganze Zeit<br />
nicht in der Lage, das Wasser zu halten, so dass du durch mich immer nur die Hälfte zu dem Haus<br />
deines Herren bringen konntest. Du hast die volle Anstrengung, bekommst aber nicht den vollen Lohn,<br />
weil du immer nur anderthalb statt zwei Krüge Wasser ablieferst.&#8221; sprach der Krug. Dem Wasserträger<br />
tat der alte Krug leid und er wollte ihn trösten. So sprach er: &#8220;Achte gleich einmal, wenn wir zum Haus<br />
meines Herren gehen, auf die wundervollen Wildblumen am Straßenrand.&#8221; Der Krug konnte daraufhin<br />
ein wenig lächeln und so machten sie sich auf den Weg. Am Ende des Weges jedoch fühlte sich der<br />
Krug wieder ganz elend und entschuldigte sich erneut zerknirscht bei dem Wasserträger.  Der aber<br />
erwiderte: &#8220;Hast du die Wildblumen am Straßenrand gesehen? Ist dir aufgefallen, dass sie nur auf deiner<br />
Seite des Weges wachsen, nicht aber auf der, wo ich den anderen Krug trage? Ich wusste von Beginn an<br />
über deinen Sprung. Und so habe ich einige Wildblumensamen gesammelt und sie auf Deiner Seite des<br />
Weges verstreut. Jedes Mal, wenn wir zum Haus meines Herren liefen, hast du sie gewässert. Ich habe<br />
jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen pflücken können und damit den Tisch meines Herren<br />
dekoriert. Und all diese Schönheit hast du geschaffen.&#8221;</p>
<p></p>
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		<title>Glaubenssätze</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das darfst du nicht“, sagte der Vater. Gläubig blicke der Kleine zu ihm auf und ließ es sein.
„Dafür bist zu klein“, erklärte die Mutter. Respektvoll zog er sich zurück.
„Auch dies ist nicht gut“ erzog ihn der Vater.
„Und jenes nicht recht“, erzog ihn die Mutter.
„Wenn große Leute sprechen, sagen Kinder nichts“, ermahnte man ihn. Also schwieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das darfst du nicht“, sagte der Vater. Gläubig blicke der Kleine zu ihm auf und ließ es sein.<br />
„Dafür bist zu klein“, erklärte die Mutter. Respektvoll zog er sich zurück.<br />
„Auch dies ist nicht gut“ erzog ihn der Vater.<br />
„Und jenes nicht recht“, erzog ihn die Mutter.<br />
„Wenn große Leute sprechen, sagen Kinder nichts“, ermahnte man ihn. Also schwieg er bescheiden.<br />
„Gib dich nicht so dumm!“, rügte der Lehrer. Und der Junge ließ das Fragen.<br />
„Er ist so linkisch und gar nicht gesprächig“, langweilten sich die Mädchen. Das munterte ihn gar nicht auf.<br />
„Sitz nicht im Hause herum!, rügte der Vater.<br />
„Was suchst du auf der Straße?“, rügte die Mutter.<br />
„Er scheint mir verklemmt“, meinte der Arzt.<br />
„Verschlossen!“, sagte der Lehrherr.<br />
„Verträumt. Was soll aus ihm werden?“ „Kann ich nicht brauchen“, urteilte der Chef.<br />
„Vergrämt mir die Kundschaft. Spricht kaum. Keinen eigenen Kopf. Fragt aber auch nichts. Seltsamer Kauz!“<br />
„Organisch gesund!“ sagte der Arzt.<br />
„Und war so ein hübsches Kind. Alles kümmerte sich um ihn: die Familie, die Schule, nichts fehlte ihm. Aber er wird mit dem Leben nicht fertig. Die Armen Eltern&#8221;, flüsterten die Nachbarn.</p>
<p></p>
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		<title>Die Perle und die Auster</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Auster sah eine lose Perle, die in einen Felsspalt auf den Meeresgrund gefallen war.
Mit großer Anstrengung gelang es ihr, die Perle aufzufischen uns sie neben sich auf ein
Blatt zu legen. Sie wusste, dass Menschen nach Perlen suchen und dachte: Diese Perle
wird ihnen auffallen, sie werden sie nehmen und mich in Ruhe lassen. Als ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Auster sah eine lose Perle, die in einen Felsspalt auf den Meeresgrund gefallen war.<br />
Mit großer Anstrengung gelang es ihr, die Perle aufzufischen uns sie neben sich auf ein<br />
Blatt zu legen. Sie wusste, dass Menschen nach Perlen suchen und dachte: Diese Perle<br />
wird ihnen auffallen, sie werden sie nehmen und mich in Ruhe lassen. Als ein Perlentaucher<br />
in die Nähe kam, waren seine Augen jedoch darauf trainiert, nach Austern zu suchen und<br />
nicht nach Perlen, die auf Blättern lagen. Also griff er nach der Auster, die nun zufällig keine<br />
Perle enthielt, und die echte Perle konnte in den Felsspalt zurückrollen.</p>
<p></p>
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		<title>Geheimnis des Lebens</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mit dem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mit dem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>100 und 1 Schlag</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein berühmter Weiser wurde einmal gefragt, warum er eine Sache trotz großer
Hindernisse nicht aufgebe. Und er gab einen Ratschlag, den alle beherzigen sollten,
die versucht sind zu verzagen, wenn sie für eine gute Sache arbeiten. &#8220;Haben sie
schon einmal einen Steinmetzen bei der Arbeit beobachtet?&#8221; fragte er. &#8220;Er schlägt
vielleicht hundertmal auf die gleiche Stelle, ohne dass auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein berühmter Weiser wurde einmal gefragt, warum er eine Sache trotz großer<br />
Hindernisse nicht aufgebe. Und er gab einen Ratschlag, den alle beherzigen sollten,<br />
die versucht sind zu verzagen, wenn sie für eine gute Sache arbeiten. &#8220;Haben sie<br />
schon einmal einen Steinmetzen bei der Arbeit beobachtet?&#8221; fragte er. &#8220;Er schlägt<br />
vielleicht hundertmal auf die gleiche Stelle, ohne dass auch nur der kleinste Riss<br />
sichtbar würde . Aber dann, beim 101. Schlag, springt der Stein plötzlich entzwei.<br />
Es ist jedoch nicht dieser eine Schlag, der den Erfolg bringt, sondern die hundert<br />
die ihm vorhergingen.&#8221;</p>
<p></p>
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		<title>Üble Nachrede</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nachbar hatte über Federmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Federmann gekommen. Federmann stellte den Nachbarn zur Rede.
„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar. „Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.
Federmann sah seinen Nachbarn ernst an. „Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“ erwiderte er. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nachbar hatte über Federmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Federmann gekommen. Federmann stellte den Nachbarn zur Rede.<br />
„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar. „Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.<br />
Federmann sah seinen Nachbarn ernst an. „Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“ erwiderte er. „Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne.“<br />
„Ich bin gerne zu allem bereit.“ sagte der Nachbar zerknirscht.<br />
Federmann erhob sich, ging in sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück. „Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht.“ sagte er. „Dort schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder hierher zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.“<br />
Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Federmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und der zweite Teil meiner Buße?“<br />
„Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“<br />
Der Nachbar stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?“<br />
Federmann nickte ernst: „Sehen Sie! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?“</p>
<p></p>
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		<title>Seestern-Metapher</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand
entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der
Seesterne aufhob und ins Meer warf.
Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn,
warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die
gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis
Sonnenaufgang hier liegen bleiben.
“Aber der Strand
ist viele, viele Kilometer lang und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand<br />
entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der<br />
Seesterne aufhob und ins Meer warf.</p>
<p>Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn,<br />
warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die<br />
gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis<br />
Sonnenaufgang hier liegen bleiben.</p>
<p>“Aber der Strand<br />
ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne<br />
liegen hier”, erwiderte der Alte. “Was macht es also<br />
für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?”</p>
<p>Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner<br />
Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:</p>
<p>“Für diesen hier macht es einen<br />
Unterschied!”</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Michelangelos Statue</title>
		<link>http://metaphern.porta-esoterica.com/michelangelos-statue/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metaphern]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen. Er suchte daraufhin nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer ganzen Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen. Er suchte daraufhin nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer ganzen Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen. Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis er die Statue durch Schleifen und Polieren fertig stellte.<br />
Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen. Der Bildhauer sprach: “Der David war immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.”</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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